Neuer Weg on tour - Unterglauheim

Wir mal waren wir unterwegs  - in den Norden des Bistums nämlich nach Unterglauheim.

 

13 Mädchen sind gekommen um den Neuen Weg kennen zu lernen oder sich im Glauben zu vertiefen.

Gemeinsam haben wir uns die Bibelstelle des Sonntags aus dem Johannesevangelium angeschaut.

 

Erfolglos haben die Jünger am See von Tiberias gefischt. Sie fühlten sich genervt und traurig. Zum einen, weil sie nicht gefangen haben, aber auch weil Jesus nicht mehr bei ihnen war.

Als sie einen Mann am Ufer des Sees sahen verstand Johannes sofort, dass es der Herr war und Petrus sprang vor lauter Freude ins Wasser. Hoffnungsvoll, aber doch mit einem gewissen Zweifel und Skepsis saßen sie mit ihm am Kohlenfeuer und teilten Brot und Fisch.

Anschließend nahm sich Jesus Zeit mit Petrus zu sprechen. Er fragten ihn nach seiner Liebe und erinnerte ihn damit an seinen Verrat. Um so größer war die Freude darüber, dass Jesus ihm verziehen hatte und ihn wieder in seine Nachfolge rief.

 

Mit Tücher und Gefühlkarten vollzogen wir diesen Gefühlswechsel der Jünger nach und begriffen ein Stück mehr was Auferstehung für uns Menschen bedeutet.

Unsere Hoffnung- und Freudensätze, die wir selbst formulierten, schrieben wir auf Fische, in die wir Teelichter hinein bastelten. Auch für die Gemeinde beschrifteten wir Fische mit diesen Sätzen.

 

Nach einer Pizza und dem Aufräumen ging es dann die Vorabendmesse gleich neben dran. Pfr. Zitzler löst mit uns in der Predigt das Rätsel der 153 Fische und wir stellten den Neuen Weg vor und berichteten auch von unserem Nachmittag im Pfarrheim.

 

Bilder folgen!

Osterkurs 2016

„Ihr Freunde Gottes“ war der Kurs in diesem Jahr überschrieben und so kamen einige „alte“ Freundinnen und auch viele neue Freundinnen Gottes und des Neuen Weges in Pfronten zusammen.

 

Nach einen Kennenlernen machten wir uns Gedanken, wie man denn zu einem Freund Gottes wird und was das „Heilig-Sein“ ausmacht. Dieser Gedanken des Heiligen zog sich auch durch den nächsten Tag. Wir kamen ins Gespräch darüber was mir in meinem Leben wertvoll, wichtig und heilig ist und überlegte wie unsere Wert und Überzeugungen mit Gottes Augen ausschauen.

 

Anschließend machten wir uns auf, verschiedene Freunde Gottes kennen zu lernen.

  • Dietrich Bonhoeffer setzte sich für den Frieden ein auch dann noch, als er den eigenen Tod vor Augen hatte. Inspiriert von seinen Aussagen schrieben wir unsere eigenen Friedensreden.
  • Madlein Debrél lebte ihren Glauben in unmittelbarer Nähe der Menschen und setzte sich als Sozialarbeiterin für diese ein. Zusammen mit dieser Persönlichkeit machten wir uns auf den Weg durch Pfronten
  • Frere Roger erbaute ein ökumenisches Zentrum in Taizé. Die Menschen kommen zusammen zu Gebet und zur Begegnung. Auch wir gestalteten „unser“ Taizégebet in der Kapelle

 

Abends machten wir es uns im Dachbodenraum Lydia bequem und spielen Werwolf und Tabu. Nach dem Abendlob und der Guten-Nacht-Geschichte kehrte langsam Ruhe ein J

 

Am nächsten Tag begegneten wir den unmittelbaren Freunden Gottes – den Aposteln und erlebten mit ihnen die Auferstehung Jesu und die ersten Begegnungen mit IHM. Anschließend nahmen wir uns Zeit über unsere eigenen Freundschaft zu Gott nachzudenken.

 

Nachmittag bereiten wir alles für den Gottesdienst vor, bei dem auch Sr. Cosima und Gabriele offiziell begrüßt wurden. Nach einem leckeren Buffet stützen wir uns in die Aufgabe einen Zaubertrank für Obelix zu besorgen. Dafür musst man die Aussagen der  Dorfbewohner in Gallien richtig kombinieren, dann erhielt man die richtigen Auskünfte um an alle Zutaten zu kommen und den Trank von Mirakulix brauen zu lassen.

 

Nach dem traditionellen Feuermeditation und einer – wie immer – zu kurzen Nacht brach schon der letzte Tag an. Wir räumten unserer Zimmer verbrachten den Vormittag noch kreativ und gravieren Gläser.

 

Damit waren die Herzen und die Herzschachteln, die wir am ersten Tag gestaltet hatten, gut gefüllt und wir machten uns auf den Heimweg.