Sommer beim Neuen Weg

Vier Kurse standen in diesem Sommer wieder auf dem Programm:

 

Die beiden Sommerkurse standen unter dem Motto „Länder, Glaube und Kulturen“. Das „Kreuzfahrtschiff MS Neuer Weg“ steuert verschiedene Ziele an.

 

Mit der Gruppe der Jüngeren (Sommerkurs I)  besuchten wir zuerst Indien. Zwei Ordensschwestern erzählten uns aus ihrem Heimatland, kleideten einige der Mädchen in Saris und brachten auch kulinarisches zum Probieren mit. Nachmittags machten wir uns auf dem Weg um die Natur um Pfronten herum zu erkunden. Der  Stopp am nächsten Tag war in Afrika – genauer gesagt Tansania. Auch von dort hatten wir Besuch und lernen Land und Leute besser kennen. Tanzen gehört zu Afrika und das probierten wir auch gleich aus!

 

Für die größeren Damen (Sommerkurs II) im zweiten Kurs ging es neben Afrika und Indien dann noch nach Russland. Auch von dort her hatten wir Besuch und erfuhren einiges über die Kultur dort. Da in der russischen Kirche die Ikone eine wichtige Rolle spielt, machten wir uns nachmittags darüber Gedanken und kamen über unsere Beziehung zu Jesus in Gespräch. Die Ikone, die uns angesprochen hat, zogen wir schließlich auf Papier auf. 

Indien wurde uns in diesem Kurs von einem Mann vorgestellt der mehrere Wochen auf einer Missionsstation verbracht hatte und eindrucksvolle Bilder dabei hatte. Die Anreise aus Afrika war dieses Mal nicht möglich, deshalb schaut wir uns einen Film an, der die Problematik von Straßenkindern aufzeigte und kamen darüber ins Gespräch.

Der letzte Abend stand ganz unter dem Motto der Verabschiedung von Martin Gall, der 5 Jahre als geistlicher Begleiter beim Neuen Weg gewirkt hat. Sein Lieblingslied (God for Youth 316) wurde spezielle für ihn umgeschriebenJ. In einem 1, 2 oder 3 Spiele testen alle ihr Wissen über Martin und in einem sportlichen Wettkampf erspiele er sich sein Abschiedsgeschenk.

Am letzten Tag feierten wir unseren letzten Gottesdienst mit ihm und begrüßten schon Wolfgang Schnabel – den Nachfolger von Martin

 

Dann ging es weiter mit den beiden Apfelferienkursen – auch diese Mal in Pfronten. Das Thema: Freundschaft. Wir überlegt miteinander was eine richtig gute Freundschaft eigentlich ausschaut und was wir schon erlebt haben in unseren Freundschaften. Am zweiten Tag gab es die knifflige Aufgabe eine eigene Freundschaftsgeschichte zu schreiben und in Bilder und Text um zu setzen – die Ergebnisse können an der Pinnwand im Keller in Pfronten bewundert werden. Interessante Geschichten wurden geschrieben und super umgesetzt. Am zweiten ganzen Tag ging es dann ganz um den Apfel. Es wurde kleingeschnippelt – ausgeschnitten und geschält. Im ersten Kurs hatten wir das Glück, dass Pfarrer Lehmer mit  seiner Apfelpresse anreist und wir unseren eignen Saft pressten. Außerdem wurde Apfelmarmelade für alle gekocht und auch Apfelmus für das leckere Apfeltiramisu wurde produziert.

Ein guter Film zum Thema dürfte auch nicht fehlen – Das fliegende Klassenzimmer  - erzählte uns seine Freundschaftsgeschichte.

 

Was natürlich zu jedem Kurs gehört ist:  das miteinander spielen, singen, Morgen- und Abendlob feiern, Gottesdienst gestalten und zusammen im Garten liegen. Auch hatten wir das Glück in diesem Jahr in allen Kursen mal wieder am Lagerfeuer sitzen zu können und Würsten und Stockbrot zu genießen. Das Kreative darf auch nicht zu kurz kommen. Wir machten ein Kursbuch aus Klopapierrollen, gestalten mit Papierdraht und auch ein Leporello wurde gefaltet.

 

--> Bilder

 

Make up - Klappe die Zweite

Bericht folgt

 

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Make up - Klappe die Erste :)

Wer schon einmal im Haus St. Hildegard war, der weiß nur zu gut, dass es – wie in fast jeder Jugendherberge – einige verbesserungswürdige Stellen gibt. Deswegen haben wir uns zusammen mit Sr. Gabriele und Sr. Cosima zu einem Renovierungswochenende getroffen.  Obwohl wir nur zu dritt waren, waren wir sehr produktiv und schafften einiges. Zuerst begannen wir am Freitag, indem wir uns überlegten, was man verändern und aufpeppen könnte. Wir fanden genug für weitere  zehn Wochenenden. Dann fuhren wir am Samstag in den Baumarkt, um die benötigten Materialien zu besorgen und schließlich ging es mit Feuereifer ans Werk. Da wir uns entschieden hatten, Menschen auf Holzplatten zu malen, mussten wir mit dem Grundieren der Holzplatten beginnen. Dann wurde es ein bisschen anstrengend, wir mussten nämlich Schatten aufzeichnen. Und dann endlich durfte es so richtig kreativ werden. Das Ergebnis kann höchstwahrscheinlich nach dem zweiten Renovierungswochenende im August betrachtet werden. Natürlich freuen wir uns über weitere Interessierte und viele Ideen.